Brot

Unkomplizierte Alltagsbrote, teilweise glutenfrei und salzarm. Mehr Infos.

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Annemaries

Eins dieser deftigen, festen Vollkornbrote, für die meine Tante kein auf's Gramm präzises, schriftlich fixiertes Rezept hat. Braucht sie mit einem guten halben Jahrhundert Backerfahrung auch längst nicht mehr: Ich würde wetten, sie könnte das morgens um drei im Halbschlaf backen, ohne noch über irgendwas nachdenken zu müssen.
Ich hab's mir lieber mal aufgeschrieben – auch, weil sie aus dem Teig ein Brot backt, ich inzwischen auch schonmal 12 Brötchen.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Stellen Sie eine größere Rührschüssel auf die Waage, und vermischen darin
200g Roggenvollkornmehl,
500g Dinkelvollkornmehl,
(alternativ Weizenvollkornmehl),
1 x Trockenhefe,
1 gestr. EL Salz,
(bei salzarmer Ernährung 8g, ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung 75 % NaCl / 25 % KCl, siehe Salz),
6g Brotgewürz (optional)
(nach Geschmack, mein add-on, weil ich mit wenig Salz backe) und
+/- 100g Sonnenblumenkerne
("oder was du sonst so dahast, Menge hält nicht so genau" – O-Ton meiner Tante).
Graben Sie ein Loch in die Mitte, und gießen
1 EL (10 ml) Essig,
1 EL (10 ml) Rapsöl
und (Wasser - "so viel du brauchst", bei mir sind das:)
500 ml lauwarmes Wasser
dazu. Verrühren Sie die Flüssigkeiten zunächst mit einem Löffel oder Silikonspatel noch in der Schüssel so gut es geht mit den trockenen Zutaten. Wenn das zäh wird, streuen Sie etwas zusätzliches
Mehl
auf die Arbeitsplatte, kippen die Mischung drauf und kneten alles zusammen mehrere Minuten energisch durch, bis Sie einen elastischen Teig haben (das kann auch die Küchenmaschine machen, sofern Sie eine haben). Anschließend legen Sie den Teig zurück in die Schüssel, legen ein feuchtes Handtuch oder ein Stück Frischhaltefolie drüber, und lassen ihn so lange gehen, bis sich das Volumen knapp verdoppelt hat. Wie lange das dauert, hängt stark von der Umgebungstemperatur ab, ist aber auch ein Stück weit steuer- und an Ihre Tagesplanung anpassbar: In der warmen Küche (erst recht im Sommer) wird der Teig vielleicht schon in 1 Stunde soweit sein, meine Tante macht ihn abends, lässt ihn im kühlen Schlafzimmer übernachten und macht morgens weiter, im richtig kalten Keller kann er bis zu 1 Tag brauchen. Die Resultate werden in allen Fällen prima sein; die Hefe schmeckt allerdings weniger durch, je länger die Ruhezeit war. Nach der Ruhezeit kneten Sie den Teig nochmal gut durch, und formen entweder einen länglichen Laib, oder 12 gleich große Brötchen. Stäuben Sie noch ein bisschen Mehl drüber und legen die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, legen wieder das feuchte Handtuch oder die Folie drauf, und lassen sie nochmal 30-60 Minuten gehen. Auch in der Zeit sollte erkennbar Volumen dazu kommen. Falls noch nicht, einfach noch ein bisschen stehen lassen. Heizen Sie Ihren Ofen vor, und schneiden Ihr Brot oder Ihre Brötchen mit einem scharfen Messer noch ein paar Mal ein. Wenn Ihr Ofen 250° Ober- und Unterhitze erreicht hat, schieben Sie das Blech mittig in den Ofen, reduzieren die Temperatur auf 180° Ober- und Unterhitze (ich), bzw. 160° Umluft, (meine Tante), geht beides, und backen die Brötchen etwa 30 Minuten, das Brot etwa 90 Minuten lang. Bei den Brötchen können Sie an der Farbe ganz gut sehen, ob sie gar sind; das Brot ist fertig, wenn Sie es (mit behandschuhten Händen) festhalten, auf den Boden klopfen und es hohl klingt. Wenn Sie wollen, dass das Brot bzw. die Brötchen einen schönen Glanz bekommen, sprühen Sie sofort nachdem sie aus dem Ofen kommen ein bisschen Wasser drauf, und lassen sie auf einem Rost komplett auskühlen.

Was auch geht: ein paar EL kleingeschredderte Rinde, die von anderen Broten übrig und hart geworden ist, auch das gibt zusätzlichen Geschmack.

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Bierbrot

Einfach und schnell zu machendes, lockeres, würziges Alltagsbrot, das Sie sehr gut variieren und mit dem zubereiten können, was Sie gerade im Schrank haben. Je nachdem welches Bier Sie verwenden, und je dunkler das von Ihnen verwendete Mehl ist, schmeckt das Brot herzhaft bis mild.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Gießen Sie
500 ml (1 Flasche) Bier
in eine Rührschüssel und machen das Bier in der Mikrowelle handwarm.
Rühren Sie
½ Würfel Hefe
hinein (alternativ: streuen Sie 1 Tütchen Trockenhefe drüber), warten einen Moment ab, bis die Mischung nicht mehr schäumt wie was, was bei Snape im Kerker danebengegangen ist, und geben dann die anderen Zutaten dazu:
350g Roggenmehl,
(Typ 997, 1150, Vollkorn oder beliebig gemischt),
150g Dinkelmehl,
(Typ 630, 1050, Vollkorn, alternativ Weizen 1050 oder Vollkorn, oder beliebig gemischt)
1 TL (5g) Zucker,
(alternativ: Honig oder Ahornsirup),
50g Sauerteig,
2 TL (10g) Salz
oder weniger, wenn Sie sich salzarm ernähren. Mit 8 g der Mischung NaCl/KCl (bevor Sie die benutzen, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, siehe Salz) schmeckt das Brot noch rund, wenn Sie es zusätzlich mit
3,5g Brotgewürz (optional)
(gleiche Anteile Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander) würzen. Das Gewürz können Sie natürlich auch bei der höheren Salzmenge verwenden.
Verrühren Sie alles gründlich mit einem Silikonspatel. Decken Sie die Schüssel mit einem Handtuch ab und lassen den Teig 30-45 Minuten ruhen, es sollte etwa die Hälfte des Volumens dazu kommen. Wenn Sie am liebsten ganz normales Graubrot ohne alles essen, sind Sie jetzt mit den Zutaten schon fertig, dann rühren Sie den Teig noch einmal gut durch und machen bei ** weiter. Wenn Sie lieber körniges Brot mögen, geben Sie noch
200g Saaten und/oder Nüsse
nach Wahl dazu und rühren die gut unter: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Chiasamen, geschrotete Leinsamen, Buchweizen, Nüsse, Mandeln, Getreideflocken, Kleie … Hier ist wirklich alles erlaubt was Ihnen schmeckt – der Teig macht auch dicke Nüsse mit. **. Geben Sie den Teig in eine gefettete, mit Grieß ausgestreute Kastenform (30 cm), tropfen 1-2 TL Wasser drauf und streichen ihn glatt. Wenn Sie mögen, streuen Sie noch ein paar Flocken oder Saaten zur Deko auf Ihr Brot und lassen es weitere 30-45 Minuten gehen. Spätestens wenn sich die ersten Bläschen auf der Oberfläche zeigen, schieben Sie das Brot bei 225° Ober- und Unterhitze in den vorgeheizten Ofen und backen es für 15 Minuten, dann decken Sie es mit Alufolie ab, reduzieren die Hitze auf 215° und backen es weitere 60 Minuten. Es ist gut, wenn Sie es (mit Handschuhen) aus der Form nehmen, es in der einen Hand halten, mit der anderen auf den Boden klopfen und es hohl klingt.

Optimal ist natürlich frischer, flüssiger Sauerteig. Lassen Sie sich aber nicht von der Vorstellung abschrecken, Sie müssten deshalb jetzt unbedingt eine Sauerteig-Kultur im Kühlschrank vorhalten – auch, wenn das nicht wirklich schwierig ist und Sie das gerne machen können, wenn Sie auf den Geschmack kommen und sich Ihre Sauerteigbrote selbst backen wollen. Für dieses Brot ist es aufgrund der im Bier enthaltenen Hefe aber völlig ausreichend, wenn Sie flüssigen oder getrockneten Fertigsauerteig aus dem Supermarkt benutzen. Trockensauerteig gibt es wie Trockenhefe in kleinen Tütchen und er steht meist bei den Brotbackmischungen oder den Backzutaten. Wählen Sie für ein Bierbrot die Menge, die für 500g Roggenvollkornmehl angegeben ist (das variiert von Hersteller zu Hersteller, bei "Sauerteigextrakt" können das beispielsweise 15g sein, bei "Vollkornsauerteig" 50g), und geben Sie sie zu den anderen Zutaten.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht.

Die Ruhezeiten hängen auch von der Umgebungstemperatur ab - je wärmer es ist, desto schneller geht's. Insbesondere im Sommer gucken Sie lieber etwas früher nach, ob der Teig schon ausreichend gegangen ist.

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Cranberry-Nussbrot

Einfach und schnell gemachtes, fruchtiges Hefebrot. Passt sehr gut zu herzhaftem Käse!


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Vermischen Sie
270g Dinkelvollkornmehl,
(alternativ: Weizenvollkornmehl, oder beliebig gemischt),
135g Roggenvollkornmehl,
135g Haferkleie
(alternativ: Haferflocken) und
2 gestr. TL (10g) Salz
(bei salzarmer Ernährung 8g, ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung NaCl/KCl, siehe Salz) miteinander in einer Rührschüssel. Geben Sie
540 ml lauwarmes Wasser,
15g frische Hefe,
(alternativ: 5g Trockenhefe),
15 ml (1,5 EL) Essig
und
1 gestr. TL Zucker
(alternativ: Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup) dazu, und verrühren die Zutaten 5 Minuten lang gründlich mit einem Silikonspatel. Zum Schluss ziehen Sie noch
30g Dinkelflocken,
30g Chiasamen,
30g Sonnenblumenkerne,
60g Haselnüsse
und
60g Cranberries
unter, und rühren nochmal gut um. Geben Sie den Teig in eine gefettete, mit Grieß ausgestäubte Kastenform (30 cm) oder eine kleine runde Springform (20 cm ø) und streichen ihn glatt. Falls die Cranberries direkt an der Oberfläche sind, graben Sie sie ein, damit sie beim Backen nicht schwarz und trocken werden. Lassen Sie das Brot 30 Minuten mit einem Handtuch abgedeckt gehen und stellen es dann in den kalten Backofen. Stellen Sie den Ofen auf 210° Ober- und Unterhitze und backen das Brot inklusive der Aufheizzeit etwa 70-75 Minuten. Damit es nicht zu dunkel wird, können Sie es nach etwa 30 Minuten mit Alufolie abdecken. Es ist gut, wenn Sie es (mit Handschuhen) aus der Form nehmen, es in der einen Hand halten, mit der anderen auf den Boden klopfen und es hohl klingt.

Die Kleie ist im Brot, damit es ein bisschen mehr Biss bekommt. Wenn Sie lieber Brot mit ganz glattem Teig essen, können Sie anstatt der Kleie auch 135g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl benutzen. Wenn Sie in die andere Richtung eher mehr Biss wollen, können Sie auch 135g Dinkel- oder Weizenschrot verwenden. Den sollten Sie allerdings über Nacht in 135 ml Wasser ausquellen lassen, damit er beim Backen nicht hart bleibt. In dem Fall ziehen Sie die 135 ml Wasser später ab (= nur noch 405 anstatt 540 ml), und geben auch das Salz schon über Nacht dazu. Damit verringern Sie die Gefahr, dass sich eventuell enthaltene Bakterien zu stark vermehren.

Alternativ zu Haselnüssen und Cranberries schmecken auch Walnüsse und Feigen prima. Wenn Sie keine Nüsse vertragen, können Sie natürlich auch Mandeln nehmen.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht.

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Glutenfreies Graubrot

Lockeres, saftiges Alltagsbrot


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Gießen Sie
450 ml kaltes Wasser
in eine Rührschüssel, rühren Sie
3 EL gem. Flohsamenschalen
mit einem Schneebesen zügig hinein und lassen die Mischung 60 Minuten quellen. Danach geben Sie
50g Buchweizenmehl,
50g Maismehl,
50g Reismehl,
50g Braunhirsemehl,
50g Teffmehl,
50g glutenfreie Haferflocken,
1 gestr. TL (5g) Natron,
1 gestr. TL (4g) Salz,
½ - 1 TL Brotgewürz
und
50g Kürbiskerne
auf die Flohsamenmischung und kneten Sie die Zutaten gründlich zusammen. Der Teig ist sehr elastisch und Sie brauchen 5-10 Minuten, bis alle Mehlklümpchen verschwunden sind. Falls nötig, fügen Sie noch
1-2 EL Wasser
bei. Formen Sie mit feuchten Händen einen länglichen Laib, legen Sie ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backen ihn bei 200° Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene etwa 75 Minuten. Decken Sie das Brot nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie ab, damit es nicht zu dunkel wird. Das Brot ist fertig, wenn Sie es (mit Handschuhen) aus dem Ofen nehmen, es in der einen Hand halten, mit der anderen auf den Boden klopfen und es hohl klingt.

Die Flohsamenschalen sorgen dafür, dass das Brot locker wird und schön aufgeht. Sie bekommen sie im gut sortierten Lebensmittelladen oder im Drogeriemarkt. Flohsamenschalen sind sehr ergiebig und können durch keine andere Zutat ersetzt werden.

Die Mengen der oben genannten glutenfreien Mehle können Sie beliebig variieren oder durch andere glutenfreie Mehle austauschen. Wichtig ist, dass Sie insgesamt 250g und mindestens 3 verschiedene Sorten verwenden. Damit gleichen Sie aus, dass glutenfreie Mehle schlechtere Backeigenschaften haben als klassische Brotmehle (Weizen, Roggen). Buchweizen-, Reis- und Kichererbsenmehl gibt es oft im gut sortierten Lebensmittelladen oder Drogeriemarkt, die anderen meist nur im Bioladen, im Reformhaus oder im Internet.

Gängiges Brotgewürz besteht zu gleichen Anteilen aus Fenchel, Anis, Kümmel und Koriander.

Zum Kneten benutzen Sie am besten einen Teigschaber oder eine Teigkarte – gibt es für kleines Geld im Supermarkt und funktioniert besser als mit einem Löffel oder mit den Händen.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht.

Sofern Sie keinen special effect erzielen und beispielsweise zu Halloween leuchtend giftgrüne Punkte im Brot haben wollen, verwenden Sie anstatt der Kürbiskerne keine Sonnenblumenkerne: Die reagieren mit Natron. Das ist gesundheitlich zwar absolut unbedenklich, sieht aber nicht so aus.

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Glutenfreies Jogurtbrot

Die glutenfreie Version des Jogurtbrots: genauso deftig, genauso herzhaft, genauso schnell gemacht


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Gießen Sie
140 ml kaltes Wasser
in eine Rührschüssel, rühren Sie
1 EL gem. Flohsamenschalen
mit einem Schneebesen hinein und lassen die Mischung 60 Minuten quellen. Anschließend geben Sie
100g Reismehl,
100g Buchweizenmehl,
100g Hafermehl ,
150g gem. Mandeln oder Nüsse,
150g grobe, glutenfreie Haferflocken,
3 TL Backpulver,
2 gestr. TL (8g) Salz,
(bei salzarmer Ernährung können Sie auch 6-7g probieren, ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung 75 % NaCl / 25 % KCl, siehe Salz)
1 Ei
und
400g Jogurt
(oder eine pflanzliche Alternative Ihrer Wahl) dazu und verkneten die Zutaten mit einem Silikonspatel gründlich miteinander.
Kneten Sie noch
100g grob gehackte Walnüsse
(bzw. andere gehackte Nüsse oder Mandeln) unter und formen mithilfe etwas zusätzlichen Mehls einen länglichen Laib. Der sollte stabil genug sein, dass er von alleine in Form bleibt, dann können Sie ihn einfach so auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Falls nicht, bringen Sie ihn in einer gefetteten, mit Grieß (bzw. Mehl, gem. Mandeln oder Nüssen) ausgestreuten Kastenform (30 cm) unter. Lassen Sie das Brot noch 30 Minuten ruhen, schneiden es den langen Weg knapp 1 cm tief ein und backen es dann bei 200° Ober- und Unterhitze 90 Minuten. Falls Ihnen die Kruste zu dunkel wird, decken Sie das Brot nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie ab. Es ist fertig, wenn Sie es (mit Handschuhen) in der einen Hand halten, mit der anderen auf den Boden klopfen und es hohl klingt.

Die Flohsamenschalen sorgen dafür, dass das Brot locker wird und schön aufgeht. Sie bekommen sie im gut sortierten Lebensmittelladen oder im Drogeriemarkt. Flohsamenschalen sind sehr ergiebig und können durch keine andere Zutat ersetzt werden.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht.

Glutenfreie Mehle haben schlechtere Backeigenschaften als z.B. Weizen oder Dinkel. Um das auszugleichen ist es wichtig, dass Sie nicht nur eine, sondern im Idealfall 3 oder auch noch mehr verschiedene Sorten Ihrer Wahl (insgesamt 300g) mischen. Hafermehl, Reismehl, Buchweizenmehl und Maismehl bekommen Sie meist noch ganz gut im normalen Super- oder Drogeriemarkt. Eine leichte Räuchernote bringen 50-100g Kastanienmehl; das ist blöderweise recht teuer.

Wenn Sie das Ei ersetzen wollen oder sollen, mischen Sie anstatt dessen 15g (2 leicht gehäufte EL) Kichererbsen-, Soja- oder Süßlupinenmehl unter die trockenen Zutaten und verwenden Sie 45g Wasser, Jogurt oder Buttermilch zusätzlich.

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Glutenfreies Möhrenbrot

Mit wenig Aufwand zusammengerührtes, würziges, salzarmes Brot für alle, die weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine essen wollen oder sollen.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Schälen Sie
2 dicke Möhren (etwa 200g)
(bei Biomöhren reicht waschen), und reiben sie in eine Rührschüssel. Geben Sie
100g gem. Mandeln,
(alternativ gem. Nüsse),
100g geschrotete Leinsamen,
50g Buchweizenmehl,
50g Reismehl,
4 EL Chiasamen,
3 El grobe glutenfreie Haferflocken,
3 EL Sonnenblumenkerne,
½ TL Kurkuma,
1 Prise Pfeffer,
1 gestr. TL (4g) Salz
(bzw., wenn Sie sich salzarm ernähren wollen, nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung NaCl/KCl, siehe Salz) und
1 ½ x Backpulver
dazu und vermischen die Zutaten gut mit den Möhren. Dann rühren Sie
4 Eier
und
250g Magerquark
gründlich unter. Füllen Sie den Teig gleichmäßig in eine gefettete, mit Grieß oder gemahlenen Mandeln/Nüssen ausgestreute Kastenform (25 cm). Lassen Sie das Brot noch 30 Minuten (oder auch länger – mehr ist ok, weniger nicht) ruhen und backen es dann bei 170° Ober- und Unterhitze 90 Minuten. Es ist gar, wenn Sie ein Holzstäbchen hineinpicken und beim Rausziehen kein Teig mehr daran kleben bleibt. Lassen Sie das Brot noch eine Viertelstunde in der Form auskühlen und stürzen es dann auf einen Rost.

Der Magerquark kann durch (veganen) Jogurt ausgetauscht werden.

Bitte verwenden Sie nicht mehr als die angegebenen 100g Leinsamen, damit Sie die tägliche Höchstverzehrmenge von 20g nicht überschreiten.

Sie können auch andere glutenfreie Mehle benutzen. Wichtig ist, dass es zwei Sorten und insgesamt 100g sind.

Zum Rühren benutzen Sie am besten einen Silikonspatel – gibt es für kleines Geld im Supermarkt und funktioniert besser als mit einem Löffel.

Das Brot sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und kann getoastet und auch scheibenweise oder am Stück eingefroren werden.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht. Machen Sie daher bitte auf jeden Fall die Stäbchenprobe.

Wenn Sie die Eier ersetzen wollen oder sollen, mischen Sie anstatt dessen pro Ei 15g (2 leicht gehäufte EL) Kichererbsen-, Soja- oder Süßlupinenmehl unter die trockenen Zutaten und ergänzen Sie pro Ei 45g Wasser, Jogurt oder Buttermilch.

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Glutenfreie Quarkbrötchen

Die Brötchen sind reich an Mineralstoffen und Proteinen, schnell und einfach zubereitet und schmecken auch am zweiten Tag noch gut.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Geben Sie
250g Jogurt
in eine Schüssel, rühren
1 EL Flohsamenschalen
schnell und gründlich mit einem Schneebesen unter, und lassen die Mischung 1 Stunde ruhen. Danach vermischen Sie
100g Reismehl,
100g Buchweizenmehl,
50g gem. Walnüsse,
(alternativ: andere gem. Nüsse oder gem. Mandeln),
3 TL Backpulver,
2 EL Chiasamen
und
1 gestr. TL (4g) Salz
(bei salzarmer Ernährung 3g, ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung NaCl/KCl, siehe Salz) miteinander und kneten diese Zutaten zusammen mit
1 Ei
und
150g Magerquark
unter die Flohsamenmischung. Benutzen Sie dafür am besten einen Silikonspatel und kneten so lange, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Den lassen Sie mindestens 30 Minuten quellen . Anschließend teilen Sie den Teig in 8 gleich große 8 Portionen und formen daraus mit angefeuchteten Händen Brötchen. Schütten Sie ein paar Esslöffel der Saaten oder gemahlenen Nüsse, die Sie gerne auf der Kruste haben wollen – hier im Bild
Sonnenblumenkerne –
auf einen Teller und kullern Sie die Brötchen so lange darin hin und her, bis sie rundum bedeckt sind. Setzen Sie die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, schneiden sie mit einem scharfen Messer längs 2-3 mm tief ein und backen sie bei 200° Ober- und Unterhitze 30-35 Minuten. Lassen Sie die fertigen Brötchen etwas auskühlen, bevor Sie sie aufschneiden.

Flohsamenschalen sorgen dafür, dass die Brötchen locker werden und gut aufgehen. Sie sind in gut sortierten Lebensmittelgeschäften oder Drogerien erhältlich. Flohsamenschalen sind sehr ergiebig und können durch keine andere Zutat ersetzt werden.

Anstatt des Jogurts können Sie auch Buttermilch oder eine pflanzliche Alternative verwenden – je nachdem was Sie dahaben bzw. bevorzugen.

Sie können auch andere glutenfreie Mehle benutzen. Wichtig ist, dass Sie insgesamt 200g und zwei (oder mehr) Sorten verwenden. Damit gleichen Sie aus, dass glutenfreie Mehle schlechtere Backeigenschaften haben als klassische Brotmehle (Weizen, Roggen). Buchweizen-, Reis- und Maismehl gibt es oft im gut sortierten Lebensmittelladen oder Drogeriemarkt, die anderen meist nur im Bioladen, im Reformhaus oder im Internet.

Wenn Sie das Ei ersetzen wollen oder sollen, mischen Sie anstatt dessen 15g (2 leicht gehäufte EL) Kichererbsen-, Soja- oder Süßlupinenmehl unter die trockenen Zutaten und verwenden Sie zusätzlich 45g Wasser, Jogurt oder Buttermilch.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass Ihre Brötchen etwas schneller fertig sind oder auch etwas länger brauchen.

Der Teig sollte mindestens 30 Minuten quellen: Einmal, damit die Chiasamen Zeit haben Flüssigkeit aufzunehmen und beim Backen nicht hart bleiben, und auch, weil der Teig bei kürzerer Quellzeit schon noch sehr klebrig und schlecht zu verarbeiten ist. In die andere Richtung können Sie sich Zeit lassen: Der Teig macht es sogar mit, wenn Sie ihn 30 Minuten quellen lassen, die Brötchen komplett fertig machen, über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen und sie erst zum Frühstück backen.

Mit dem Schnitt bestimmen Sie, wo die Kruste Ihrer Brötchen beim Backen aufreißt. Ohne Schnitt reißt sie irgendwo.

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Glutenfreies Saatenbrot

Für alle, die Kohlenhydrate reduzieren, aber nicht auf Brot verzichten wollen. Ganz ohne Mehl.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

100 ml kaltes Wasser
in eine Rührschüssel gießen,
40g Chiasamen
einrühren und die Mischung 60 Minuten quellen lassen.
100g geschrotete Leinsamen,
100g gemahlene Mandeln oder Nüsse,
80g Sonnenblumenkerne,
80g Sesam,
80g Kürbiskerne,
80g Buchweizen,
100g ganze bzw. gehackte Mandeln und/oder Nüsse,
½ Päckchen Backpulver
und
2 gestr. TL (8g) Salz
auf die Chiasamen-Mischung geben und zusammen mit
200g Magerquark,
2 EL (20 ml) Öl
und
3 Eiern
gründlich verrühren. Drücken Sie den Teig sorgfältig und möglichst blasenfrei und dicht in eine gefettete, mit Grieß oder gemahlenen Mandeln/Nüssen ausgestreute Kastenform (25 cm). Lassen Sie das Brot 30 Minuten ruhen und backen es dann bei 175° Umluft 70 Minuten. Wenn Ihnen die Kruste zu dunkel wird, decken Sie es nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie ab. Es ist gar, wenn Sie ein Holzstäbchen hineinpicken und beim Rausziehen kein Teig mehr daran kleben bleibt.

Der Magerquark kann durch (veganen) Jogurt ausgetauscht werden.

Wenn Sie die Eier ersetzen wollen oder sollen, mischen Sie anstatt dessen pro Ei 15g (2 leicht gehäufte EL) Kichererbsen-, Soja- oder Süßlupinenmehl unter die trockenen Zutaten und ergänzen Sie pro Ei 45g Wasser, Jogurt oder Buttermilch.

Bitte verwenden Sie nicht mehr als die angegebenen 100g Leinsamen, damit die tägliche Höchstverzehrmenge von 20g nicht überschritten wird.

Was die Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne, Buchweizen und die gehackten bzw. ganzen Mandeln oder Nüsse angeht, können Sie die Mengen dieser Zutaten beliebig variieren oder auch andere Kerne und Saaten verwenden – ganz nach dem, was Ihnen am besten schmeckt und was Sie am besten vertragen. Hauptsache, die Gesamtmenge dieser Zutaten beträgt wie angegeben insgesamt 420g.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht. Machen Sie daher bitte auf jeden Fall die Stäbchenprobe.

Das Brot sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und kann getoastet und auch scheibenweise oder am Stück eingefroren werden.

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Irisches Haferbrot

Topp, wenn Sie ein salzarmes Brot backen wollen, das auch noch schnell geht: Eine Stunde, nachdem Sie angefangen haben, die Zutaten für dieses helle und leichte Mischbrot zusammen zu suchen, können Sie es auch schon fertig aus dem Ofen holen.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Als erstes legen Sie ein Blatt Backpapier auf ein Backblech und stellen es bereit. Dann stellen Sie eine größere Rührschüssel auf die Waage und schütten die trockenen Zutaten hinein:
300g Vollkornmehl,
(Dinkel oder Weizen),
300g helles Mehl,
(Dinkel 630 oder Weizen 550 bzw. 405),
50g kernige Haferflocken,
50g feine Haferflocken,
5g Natron,
(bei mir ein nicht ganz konsequent abgestrichener TL) und
1 gestr. TL (4g) Salz
(bei salzarmer Ernährung vielleicht auch weniger, ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung 75% NaCl / 25% KCl, siehe Salz). Wenn Ihnen nach etwas Gewürz ist, kann auch noch
1/2 TL Weihnachtsgewürz (optional)
mit rein. Das ist zwar nicht klassisch irisch, passt aber trotzdem gut zu den Haferflocken. Vermischen Sie die Zutaten gründlich miteinander. Dann nehmen Sie sich ein zweites Gefäß und vermixen
300 ml Buttermilch ,
100 ml Milch
(bzw. eine pflanzliche Alternative) und
2 TL flüssigen Honig
(Ahornsirup geht auch) miteinander. Jetzt können Sie auch schon den Backofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen. Gießen Sie die flüssigen Zutaten über die festen, und machen mit einer Hand (Sie werden sich gleich freuen, wenn die andere nicht klebt) einen auf böse Hexe, die an Halloween Süßes-oder-Saures-Jäger an der Tür erschrecken will: Mit dieser Kralle kneten Sie die Zutaten zusammen, vielleicht brauchen Sie dabei noch etwas
zusätzliche Milch.
Kneten Sie den Teig nicht tot, es reicht, wenn sich alles miteinander verbunden hat. Streuen Sie gleichmäßig weitere
Haferflocken
drüber, dann klebt die Oberfläche weniger und es ist einfacher, noch in der Schüssel (mit der Hand oder einem Silikonspatel) eine Kugel zu formen. Die setzen Sie auf das vorbereitete Backblech und formen den Teig nach Wunsch zu einem runden oder länglichen Laib. Verpassen Sie ihm noch ein paar etwa 1 cm tiefe Schnitte und schieben das Blech auf die mittlere Schiene des Backofens. Backen Sie es zunächst 20 Minuten bei den schon eingestellten 220°, dann reduzieren Sie auf 200° und geben ihm noch einmal 20-25 Minuten. Wenn Sie auf den Boden klopfen und es hohl klingt, ist es fertig. Falls Ihnen die Kruste zu dunkel wird, legen Sie die zweiten 20-25 Minuten ein Stück Alufolie drauf. Lassen Sie das Brot auf einem Rost komplett auskühlen.

Bitte versuchen Sie nicht, die Buttermilch durch normale Milch zu ersetzen: Ohne die Säure aus der Buttermilch reagiert das Natron nicht, d.h., das Brot wird nicht aufgehen und wirklich steinhart.

Bild vom Brot
Jogurtbrot

Deftiges, herzhaftes Alltagsbrot mit extra Proteinen, das Sie auch gut salzarm backen können


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Gießen Sie
140 ml kaltes Wasser
in eine Rührschüssel, rühren Sie
1 EL gem. Flohsamenschalen
mit einem Schneebesen ein und lassen die Mischung 60 Minuten quellen. Anschließend geben Sie
150g Dinkelmehl 630,
150g Dinkelvollkornmehl,
150g gem. Mandeln oder Nüsse,
75g grobe Haferflocken,
75g grobe Dinkelflocken,
2 TL Backpulver,
1,5-2 gestr. TL (6-8g) Salz,
(ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung NaCl/KCl, siehe Salz),
1 Ei
und
400g Jogurt
dazu und verkneten die Zutaten gründlich miteinander. Kneten Sie noch
100g grob gehackte Walnüsse
(alternativ andere gehackte Nüsse oder Mandeln) unter und formen mithilfe etwas zusätzlichen Mehls einen länglichen Laib. Wenn der stabil genug ist, dass er von alleine in Form bleibt, legen Sie ihn einfach so auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech – wenn er eher ein Fladen werden möchte, besser in eine gefettete, mit Grieß (bzw. Mehl, gem. Mandeln oder Nüssen) ausgestreute Springform (30 cm). Lassen Sie das Brot noch 30 Minuten (oder länger, je nachdem wie Ihre Ofenplanung aussieht) ruhen, schneiden es den langen Weg etwa 1 cm tief ein und backen es dann bei 200° Ober- und Unterhitze 90 Minuten. Falls Ihnen die Kruste zu dunkel wird, decken Sie das Brot nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie ab. Es ist fertig, wenn Sie es (mit Handschuhen) in der einen Hand halten, mit der anderen auf den Boden klopfen und es hohl klingt.

Die Flohsamenschalen sorgen dafür, dass das Brot locker wird und schön aufgeht. Sie bekommen sie im gut sortierten Lebensmittelladen oder im Drogeriemarkt. Flohsamen-schalen sind sehr ergiebig und können durch keine andere Zutat ersetzt werden.

Anstatt des Jogurts können Sie auch Buttermilch oder eine pflanzliche Alternative verwenden.

Dinkel hat Ihrem Körper aufgrund seines höheren Mineralstoffgehalts mehr zu bieten als Weizen – wenn Sie aber keine Lust haben, zig angefangene Mehltüten im Schrank stehen zu haben, funktioniert das Rezept auch mit zwei Weizenmehlen, 405 bzw. 550 und Vollkorn. In dem Sinn können Sie auch ausschließlich (insgesamt 150g) Hafer- oder Dinkelflocken verwenden. Eine leichte Räuchernote können Sie dem Brot geben, wenn Sie die beiden Dinkelmehlsorten auf je 100g reduzieren und dafür 100g Kastanienmehl verwenden.

Wenn Sie das Ei ersetzen wollen oder sollen, mischen Sie anstatt dessen 15g (2 leicht gehäufte EL) Kichererbsen-, Soja- oder Süßlupinenmehl unter die trockenen Zutaten und verwenden Sie 45g Wasser, Jogurt oder Buttermilch zusätzlich.

Zum Rühren benutzen Sie am besten einen stabilen Silikonspatel – gibt es für kleines Geld im Supermarkt und funktioniert besser als mit einem Löffel.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass das Brot bei Ihnen etwas schneller fertig ist oder auch etwas länger braucht.

Quarkbrötchen

Mineralstoff- und proteinreiche, leicht und schnell zu machende Brötchen, die auch am zweiten Tag noch gut schmecken.


Das sind die Zutaten:

Das passiert damit:

Vermischen Sie
200g Dinkelvollkornmehl
(alternativ: Weizenvollkornmehl) in einer Rührschüssel mit
50g gem. Walnüssen,
(alternativ: gem. Haselnüssen oder Mandeln),
2 TL Backpulver,
2 EL Chiasamen
und
1 gestr. TL (4g) Salz.
(Bei salzarmer Ernährung 3g, ggf. nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Mischung NaCl/KCl, siehe Salz).
Geben Sie
1 Ei,
150g Magerquark
und
150 ml Jogurt
dazu, verarbeiten die Zutaten mit einem Silikonspatel zu einem glatten Teig und lassen den mindestens 30 Minuten quellen . Anschließend kneten Sie ihn noch einmal durch, teilen ihn in 8 gleich große Portionen und formen ihn mit angefeuchteten Händen zu Brötchen. Schütten Sie ein paar Esslöffel der Saaten oder gemahlenen Nüsse, die Sie gerne auf der Kruste haben wollen – hier im Bild z.B.
Mohnsamen –
auf einen Teller und kullern Sie die Brötchen so lange darin hin und her, bis sie rundum bedeckt sind. Setzen Sie die fertigen Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, schneiden sie mit einem scharfen Messer längs 2-3 mm tief ein und backen sie bei 200° Ober- und Unterhitze 30 Minuten. Lassen Sie sie ein bisschen abkühlen, bevor Sie sie aufschneiden.

Wenn Sie das Ei ersetzen wollen oder sollen, mischen Sie anstatt dessen 15g (2 leicht gehäufte EL) Kichererbsen-, Soja- oder Süßlupinenmehl unter die trockenen Zutaten und verwenden Sie zusätzlich 45g Wasser, Jogurt oder Buttermilch.

Anstatt des Jogurts können Sie auch Buttermilch oder eine pflanzliche Alternative verwenden – je nachdem was Sie dahaben bzw. bevorzugen.

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Es kann daher sein, dass Ihre Brötchen etwas schneller fertig sind oder auch etwas länger brauchen.

Der Teig sollte mindestens 30 Minuten quellen: Einmal, damit die Chiasamen Zeit haben Flüssigkeit aufzunehmen und beim Backen nicht hart bleiben, und auch, weil der Teig bei kürzerer Quellzeit schon noch sehr klebrig und schlecht zu verarbeiten ist. In die andere Richtung können Sie sich Zeit lassen: Der Teig macht es sogar mit, wenn Sie ihn 30 Minuten quellen lassen, die Brötchen komplett fertig machen, über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen und sie erst zum Frühstück backen.

Mit dem Schnitt bestimmen Sie, wo die Kruste Ihrer Brötchen beim Backen aufreißt. Ohne Schnitt reißt sie irgendwo.